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Guardian of Darkness
Story

Koichi und Terumi kennen sich schon seit dem sie kleine Kinder waren.
Damals hat Koichi Terumi immer aufgeheitert wenn sie von einer Mädchenbande schikaniert wurde und versucht sie zu beschützen.
Seit dem sind einige Jahre ins Land gegangen und die beiden sind inzwischen auf der Highschool, aber immer noch in einer Klasse. Nicht viel hat sich geändert. Terumi ist immer noch die kleinste und immer noch wird sie von ihren Mitschülerinnen gemobbt. Nur das ausgerechnet Motoko, die Chefin der Mädchenclique die es auf Terumi abgesehen hat, hinter Koichi her ist, der inzwischen ein echter Mädchenschwarm geworden ist.
Natürlich ist auch Terumi immer noch in ihren Helden aus Kindertagen verliebt, doch kann und will sie das nicht zeigen, denn ihre Angst vor Motoko und einer Abweisung ist dann doch zu groß. Noch dazu hält sie sich selber für nicht gerade besonders attraktiv und bekommt das von ihren Klassenkameradinnen auch jeden Tag aufs neue zu hören.
Doch dann geschieht eines Tages etwas unglaubliches das alles verändern soll.
Terumi wird von einem Drachen besessen, der ihr zwar Schönheit und macht schenkt, sie aber auch innerlich aufzufressen beginnt. Auch nach außen hat das unangenehme Folgen für das Mädchen, den Tiere spüren das Böse in ihr und reagieren feindlich auf sie. Doch noch schlimmer ist das sie manchmal die Kontrolle verliert und dann ihre Macht dazu nutzt um anderen zu Schaden oder sie sogar zu töten.
Doch auch mit Koichi passiert etwas.
In seinem Kopf hört er die Stimme eines anderen, der ihm erklärt das es seine Aufgabe sei den Drachen zu finden und unschädlich zu machen und auch die ist nicht gerade zimperlich. So bringt sie auch schon mal einfach Frauen um die sie verdächtigt mit dem Drachen in Verbindung zu stehen. Des weiteren taucht vor dem Tempel in dem Koichi wohnt plötzlich eine fremde Mönchin auf, die nach ihrer eigenen Aussage genau wie er die Drachen bekämpft.
Das ganze eskaliert dann in der Schule, als Motoko Terumi aus Eifersucht angreift und diese daraufhin ausrastet und sie tötet. Die Stimme in seinem Kopf übernimmt daraufhin die Kontrolle über Koichi und verwandelt ihn in einen Kampfmecha um Terumi und mit ihr den Drachen zu töten. Doch Koichi kann im letzten Moment die Kontrolle zurückgewinnen und das verhindern. Der Drache offenbart daraufhin das er diese Nacht erscheinen wird und verschwindet.
Der Mönchin gelingt es allerdings ihn bis zu seiner Höhle zu verfolgen, in der seine körperlichen Überreste begraben sind, mit denen er sich jetzt wieder vereinen will. Ihr versuch das zu verhindern scheitert allerdings und Koichi kann ihr grad noch so zu Hilfe kommen bevor der Drache sie tötet.
Doch auch Koichi gelingt es nicht die Wiedergeburt des Drachen zu verhindern. So bleibt ihm nur noch eine Möglichkeit. Die Macht die ihm die Stimme geben kann zu nutzten und den Drachen zu vernichten, auch wenn Terumi noch in ihm steckt.
Doch ist dieser Kampf noch lang nicht das Ende, sonder erst der Beginn des Abenteuers.

Meinung

Hmm, da mir diesmal irgendwie so wirklich überhaupt keine passenden, einleitenden Worte zu "Guardian of Darkness" aka "Takegami: War God" einfallen wollen, lassen ich das Intro dieses mal mal wieder (tolle Formulierung, oder?) einfach weg und komme direkt zur Story.
Selbige ist auch tatsächlich, so ganz objektiv gesehen, durchaus interessant und hat sogar einige richtige tragische Momente zu bieten, wenn...ja wenn... da nicht die weniger gelungene Umsetzung wäre. Ich weiß auch nicht so recht, aber irgendwie fehlt was. So auf dem Papier macht die Geschichte ja wirklich was her und auch wenn die einzelnen Motive aus denen sie zusammengesetzt ist mal wieder alles andere tun als vor Innovation zu strotzen, so ergibt sich im Großen und Ganzen doch ein toller Plot aus dem man richtig was machen könnte. Es bleibt aber leider beim könnte, den hinter den Vorstellungen die die Story in mir weckt bleibt das fertige Resultat doch weit zurück.
Das schlimmste dabei ist allerdings das der Anime die größte Todsünde begeht die so ein Werk eigentlich überhaupt begehen kann, nämlich das er langweilt.
Sicher nicht über die gesamte Länge und auch nicht wirklich so das einem beim sehen spontan die Augen zufallen und man ins Land der Träume verschwindet. Aber es machen sich doch die ein oder anderen Längen breit und man schaut schon mal verdrießlich zur Uhr ob sich die Episode denn nicht langsam mal dem Ende zu neigt.
Schuld daran trägt aber nicht nur der teilweise halt einfach etwas zu lang gezogene Plot sonder auch die mehr als ungenügende und unbefriedigende optische Präsentation.
Während die Designs, sowohl was Charas als auch Umgebung und weitere Figuren, noch halbwegs in Ordnung gehen und teilweise sogar ganz gut zu gefallen wissen (auch wenn einige wiederum sehr verdächtig bekannt aussehen, so hat mich der erste Drache doch so spontan sehr an Gidorra erinnert ^_^°), sind Zeichnungen und Animation dann wirklich eher unteres Qualitätslevel.
Besonders die Animationen sehen teilweise schon ziemlich crappy aus und sind auch für eine 90-92 Produktion nicht gerade auf hohem Level. Da lag die Messlatte auch zu dieser Zeit schon um einige Stufen weiter oben. So gibt es z.B. in der ersten Episode eine sehr schöne Szene in der Terumis "shaking face" aussieht als hätte man ein festes Bild genommen auf dem bereits alles drauf war, nur Terumis Gesicht leer und dann ein Folie mit ihrem Gesicht darauf und diese wurde dann ganz gekonnt schnell ein bisschen hin und her geshaked.
Auch auf die Zeichnungen und hier die Hintergründe wurden scheinbar nicht wirklich übermäßig viele Produktionsmittel verwendet, so das eher Detailarmut statt Augenschmaus vorherrschen. Da nützten dann auch keine gut gemeinten Spielereien wie die grobkörnigen schwarz-weiß Szenenübergänge in der ersten Episode mehr was.
Ganz im Gegensatz dazu steht dann allerdings der Soundtrack, der mir hier wirklich sehr gut gefällt. Besonders das eine Stück was zum Beispiel in der ersten Episode in Terumis Zimmer, bei dem Schwenk über den toten Vogel, die Rosen auf das Bett gespielt wird klingt wirklich sehr interessant. Aber auch das "tickende Uhr Thema" das z.B. bei dem Tod der Frau auf dem Parkplatz läuft ist stark. Also vom Sound her wurde wirklich gute Arbeit geleistet.
Leider macht das den Kohl auch nicht mehr fett und so bleibt "Guardian of Darkness" am Ende doch nur ein höchst mittelmäßiger Fantasy-Horror-Mecha-Anime den man sich nicht unbedingt ansehen muss.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

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Bild 8

 Info
Originaltitel:Takegami: War God
Lauflänge:ca. 45 Minuten pro Episode
Episoden:3
Freigabe:unbekannt
Jahr:1990
Regie:Osamu Yamazaki
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 6.jpg 6/10

Sound:

 8.jpg 8/10

Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  6/10

Aufrufe: 5372
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-318.htm