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Lagoon Engine
Story

Die beiden Brüder En und Yin gehören zu berühmten Gekushi-Familie Ragun, eine Art Exorzisten. Obwohl beide noch sehr jung sind und ich erst am Anfang ihrer Ausbildung befinden nehmen sie es schon im Kampf mit Magas (bösen Geistern) auf. Die beiden leben zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Vater und einer Art Diener zusammen. Wenn sie nicht gerade exorzieren sind sie eigentlich normale Kinder und gehen zur Schule. Dort lernt En im Rahmen einer Besprechung über ein Schüleraustauschprogramm den Ayato Hosui kennen. Der Name kommt ihm von vornherein seltsam bekannt vor, aber er kann sich nicht daran erinnern woher. Wieder daheim angekommen wird es ihm aber schnell klar, denn Ayato wohnt ab sofort bei ihnen. Er ist ihr Cousin.
Indes machen an der Schule seltsame Gerüchte die Runde, über einen bösen Geist der am Tempel wohnt und den Mädchen an den Socken zieht. Wie der Zufall so will bekommen En und Yin genau zu diesem Zeitpunkt auch einen neuen Auftrag von ihrem Vater. Schnell ist klar das es sich bei beiden Geschichten um den selben Fall handelt, doch die erste Verhandlung mit dem Maga scheitert und En erleidet einen seiner Anfälle und muss ins Krankenhaus. Dort lernt er das junge Mädchen Miki kennen, das ihm von ihrem Hund erzählt. Da sie in letzter Zeit gegen immer mehr Dinge allergisch reagiert musste sie leider in einen sterilen Raum ins Krankenhaus ziehen und ihren Hund zu Hause zurück lassen. Der allerdings biss sein Halsband durch und machte sich auf die Suche nach ihr, wobei er überfahren wurde.
En dämmert jetzt was es mit dem Maga am Tempel auf sich hat, doch muss er sich beeilen, denn sein kleiner Bruder ist schon allein aufgebrochen um den Maga zu besiegen.

Meinung

Das erste was einem beim lesen von "Lagoon Engine" auffällt ist die teilweise sehr chaotische Seitengestaltung. Manche sind so mit Panels uns Sprechblasen überfrachtet das es schwer fällt beim lesen noch den Überblick zu behalten. Das stört den Lesefluss teilweise wirklich erheblich und macht den Manga nicht gerade zu einem Vergnügen. Erfreulicher weise bessert sich das aber um so weiter man liest. Das selbe gilt auch für die Story, die am Anfang wenig spannend und interessant daher kommt - eher langweilig vor sich hin dümpelt. Mit dem beginn der Episode um den Maga beim Tempel wird es dann erfreulicher weise etwas spannender und dank der Miki und ihrer Geschichte auch etwas interessant, aber im Großen und Ganzen bleibt es leider trotzdem eher flach. Wirklich Anspruch hat die Geschichte trotz der immer mal wieder eingestreuten Selbsterkenntnismonologe En’s nicht wirklich zu bieten. Generell ist sie eher für jüngere Leser ausgelegt und auch hier wohl überwiegend mit dem Fokus auf die weibliche Leserschaft.
Die Zeichnungen sind mittelprächtig und eher simpel gehalten. Soviel wie sein muss, aber so wenig wie geht. Schöne detaillierte Hintergründe oder Charaktere sucht man vergeblich. Nicht einmal in die Waffen oder die Maga hat man scheinbar übermäßig viel arbeit gesteckt.
Das selbe gilt für die Designs. Alles 0815 und keinerlei Herausragendes. Alles bleibt klischeehaft und simpel.
Im Großen und Ganzen ein für meinen Geschmack eher enttäuschender Manga dessen Kauf sich meiner Meinung nach nicht lohnt. Lieber stehen lassen.

Cover

Bild 1

 Info
Verlag:Carlsen Comics
Zeichnung & Story:Yukiru Sugisaki
Jahr:2002

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  6/10

Aufrufe: 5031
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-339.htm