MAIN

REVIEWS

Intern



 Valid HTML 4.01 Transitional

 Valid CSS!

 [Valid RSS]

Azumanga Daioh
Story

Ein wunderschöner sonniger Morgen irgendwo in Japan.
Ein neues Schuljahr hat begonnen und die Schüler sind grad alle auf dem Weg in ihre Schule, bzw. in unserem Fall eine Highschool. Doch etwas ist seltsam. Irgendwie ist eine s der Mädchen das da unter all den anderen durchs Tor spaziert doch etwas arg kurz geraten.
Die kleine Mihama Chiyo ist gerade mal 10 Jahre alt und wurde aufgrund ihrer hervorragenden Leitungen direkt in die Highschool versetzt.
An einem andere Ort ist gerade die Lehrerin Tanizaki Yukari (leicht cholerisch und eine ziemlich schlechte Autofahrerin) per Rad unterwegs und dabei sehr in eile, da sie mal wieder droht zu spät zu kommen. Als ihr dann auch noch die Kette reißt scheint der Kampf mit der Uhr endgültig verloren. Doch Rettung nacht, in Form eines hilfsbereiten Schülers der auch leicht Verspätung hat, aber dennoch kurz absteigt um nach dem Rad der Lehrerin zu schauen. Also nicht wie sein stibitz und weiter geht’s.
Endlich in ihrer Klasse angekommen erwartet sie da auch schon die nächste Überraschung.
Es ist eine neue Schülerin, und wer sollte das wohl anderes sein als Chiyo.
Trotz ihres jungen Alters (und der etwas befremdlichen Worte Yukaris) wird sie sofort herzlich von der Klasse aufgenommen und kann sich recht schnell mit einigen anderen Mädchen anfreunden. Da wären Takino Tomo (der Wirbelwind der Klasse, absolut hyperaktiv und ziemlich durchgeknallt), Mizuhara Yomi (beste Freundin von Tomo, eine fleißige Schülerin und der vernünftige Ruhepol), Sakaki-Chan (sehr athletisch, sehr ruhig und eine Tierliebhabern – besonders Katzen, mit denen sie aber so ihre Probleme hat) und Kaorin (sie ist wiederum eine Liebhaberin von Sakaki, oder wäre es zumindest gern).
Doch Chiyo ist nicht die einzige neue Schülerin, nur wenige Zeit später kommt Aymui Kasaga dazu, die mit ihren Eltern aus Osaka hergezogen ist. Sie ist etwas langsam und wirkt oft dümmlich und naiv, hat aber auch hin und wieder einen Geistesblitz, bei dem sie verborgenes Wissen zu Tage fördert, welches aber wiederum meist eher unpassend ist.
Später kommt dann noch die ebenfalls sehr sportliche Kagura (Sakakis große Konkurrentin) aus der Klasse von Kurosawa-sensei, der Sportlehrerin, dazu, die außerdem Jugendfreundin und ewige Konkurrentin von Yukari beim Sportfest ist.
Dafür wird Kaorin in die klasse von Kimura-sensei versetzt, der die Mädchen gern bei den Schwimmstunden beobachtet und auch sonst einen ziemlichen Lolitakomplex an den Tag legt.
Zusammen erleben sie die drei Jahre Highschool vom ersten Schultag, über Schwimmunterricht, Sommerferien, Sportfest, Klassenwechsel, Klassenfahrt, Kulturfestival, bis hin zu den Prüfungen und der Abschlussfahrt. Wobei es meist ziemlich rasant und chaotisch zu geht.

Meinung

„Azumanga Daioh“ basiert auf einer Reihe 4-Panel-Comics aus dem recht populärem "Electric Shock Daioh" Manga. Ähnlich kurz sind dann auch die einzelnen Geschichten in der Serie, weswegen jeweils 5 Stück von ihnen in eine Folge von ca. 25 Minuten zusammengefasst wurden.
Eine wirkliche kontinuierliche Story gibt es dabei eigentlich nicht, so das man auch gut und gerne mal eine Folge verpassen kann, ohne dadurch aus der Bahn geworfen zu werden. Wirklich Auswirkungen auf die Geschichte haben nur wenige Dinge, wie zum Beispiel das dazukommen von Kagura. Ansonsten sind alle Folgen in sich abgeschlossen und behandeln meist ein bestimmtes Ereignis wie beispielsweise einen Sommerurlaub am Meer.
Die Geschichte dient aber eh zu kaum mehr als einem Aufhänger für Gags am laufend Band. Selten mal gibt es auch eine etwas ernsthaftere Szene, die meisten Episoden beschränken sich klar darauf eine Comedyszene an dien nächste zu hängen.
Dabei bleibt es aber für derzeitige Comedyverhältnisse recht ruhig und übertrieben gewalttätige oder anzügliche Witze sucht man vergebens. Stattdessen setzt man mehr auf Slapstick, Grimassen, das übersteigern/spitzen von alltäglichen Situationen und vor allem auf die (teils daraus resultierende) Absurdität der Szenen. Besonders letzteres zeichnet Azumanga aus und man erwischt sich doch des öfteren dabei wie man die Stirn in Falten legt oder sich auch schon mal mit der flachen Hand an die Stirn schlagen will, wenn man die Aktionen der Mädels betrachtet.
Ebenfalls immer wieder lustig sind die nonsense Dialoge, für die meist Osaka verantwortlich ist. Ein absolutes Highlight ist hier die Unteerhaltung über Bruce Lee aka Bruce Three, was wohl aus Bruce One and Two geworden ist und ob wohl Jackie Chan Bruce Five ist. XD
Einfach göttlich. *tränewegwisch*
Leider muss man auch sagen das dabei oft etwas übertrieben und manche Gags über das erträgliche Maß hinaus überstrapaziert werden. Der Running-Gag mit der Katze ist zum Beispiel so ein Fall.
Dennoch bleibt das ganze immer sehenswert, was nicht zu letzt auch an den sympathischen Charakteren liegt. Ob nun die kleine Chiyo, die trottelige Osaka, die hyperaktive Tomo oder der immer mit offenem Mund rumrennende Spanner-Lehrer, jede Figur hat so ihre liebenswerten Besonderheiten und Skurrilitäten.
Zudem gefällt mir auch das Design sehr, was natürlich auch viel dazu beiträgt.
Leider muss man dieses Lob aber wirklich auf die (Haupt)Charaktere begrenzen, den abseits davon zeigt sich wenig wirklich besonderes. Auch die Zeichnungen kommen nicht über gutes Serien-Mittelmaß hinaus und zeigen sich meist wenig detailliert, was unter anderem bei den Haaren und wie meist am Hintergrund auffällt (da besteht beispielsweise eine Uhr mal nur aus einem Viereck mit zwei Zeigern).
Allerdings gibt’s auch Ausnahmen wie den Schnee aus Folge 16 und wenn mal kleinere Landschaftsschwenks oder ähnliches eingebaut werden, wo nicht die Mädels im Vordergrund stehen, wird auch etwas mehr fürs Auge geboten.
Die Animationen sind ebenfalls Durchschnittsware und reichen zwar für eine derartige Serie aus. Mehr und besser wäre aber trotzdem kein Verbrechen gewesen. Grade bei aufwendigeren Szenen wie einer Fahrrad fahrenden Sakaki treten doch leichte Mängel auf und das ganze sieht irgendwie „unnatürlich“ aus.
Weiterhin aufgefallen ist mir dann noch die Musik, die mir Teilweise recht bekannt vorkam. Also bei dem ein oder anderem Stück könnte ich schwören es schon in anderen Animes gehört zu haben, und damit meine ich nicht irgendwelche Lieder, sondern die typische Backgroundmusic. Wer sich do wohl bei wem bedient hat?
Zusätzlich zu den 26 Folgen der TV Serie gibt es dann auch noch zwei kurze Filmchen, von dem der eine im Internet (4 Minuten) und der andere auf DVD (6 Minuten) als Beigabe eines Magazins veröffentlicht wurde.
Der Webclip zeigt eine kurze Episode in der die Mädels mit einer Videokamera rumhantieren, was einige verwackelte Ego-Perspektive-Sequenzen bietet.
Der DVD-Clip ist eine neu gearbeitet und veränderte Szene aus der Serie, in der vor allem auf grafischer Seite, vor allem bei den Animationen, aufgestockt wurde. Wäre nur die ganze Serie in dieser Qualität.
Nichts desto trotz bleibt „Azumanga Daioh“ eine sehenswerte Serie mit jeder Menge lustiger Szenen, die gute Unterhaltung bietet und die einem zum Abschied hin tatsächlich auch mit etwas Wehmut zurücklässt. Wenn einem nach etwas Spaß ohne allzu derbe Witze ist, ist man hier perfekt bedient.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8

 Info
Originaltitel:Azumanga Daioh
Lauflänge:ca. 25 Minuten pro Episode
Episoden:26 (+2 Specials)
Freigabe:unbekannt
Jahr:2002
Regie:Hiroshi Nishikiori
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 6309
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-370.htm