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Bottle Fairy
Story

Die vier kleinen Feen Kururu, Chiriri, Sarara und Hororo haben den großen Wunsch irgendwann mal Menschen zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen haben sie sich in die Welt der Menschen aufgemacht, um deren Lebensweise zu studieren und kennen zulernen. Unter geschlüpft sind sie dabei bei einem Schüler den sie immer nur Sensei-san (Lehrer) nennen. Auch das junge Nachbarsmädchen Tama-chan steht den vieren mal mehr, mal weniger hilfreich zur Seite.
Dennoch bleibt es ein hartes Stück Arbeit für die kleinen Feen, sich mit der Welt der Menschen vertraut zu machen.

Meinung

Ein Jahr lang begleiten wir die „Bottle Fairy“ auf ihrem Lehrgang in Sachen „daily life“. Dabei gibt es reichlich Gelegenheit für Missverständnisse. Diese bilden dann auch die Grundlage des Humors der Serie. Das beginnt schon mit der „Eintrittszeremonie“ zu Beginn des neuen Schuljahrs, die in der Fantasie der Feen recht seltsame Züge annimmt. In dieser Beziehung ist BF auch sehr kindgerecht (zumindest für jap. Kinder). Zusammen mit den Feen kann so mancher kleine Stöpsel (oder westlicher Animefan ^_~) die Tücken der japanischen Kultur mit ihren Bräuchen und Festen erkunden und das auf wirklich lustige Art und Weise. Wenn die kleinen Feen mal wieder irgendetwas falsch verstehen und ihre Versuche das menschliche Verhalten nachzuahmen dann total in die Hose gehen, darf man so manches mal kräftig schmunzeln. Die äußerst süßen SD-Designs tun natürlich auch ihr übriges dazu. Wer kann denen schon wiederstehen? Zumal es auch noch für jeden Geschmack eine Fee gibt. Da ist die quirlige Hyperaktive, die zurückhaltende Schönheit, die kämpferisch Burschikose und das niedliche Dummchen. 08/15, aber alt und bewehrt.
Ein bisschen erinnert das ganze natürlich an die Link „Mini Göttinnen“ – Spinn-off Serie von OMG, in der Urd, Skuld und Belldandy als SD-Figuren jede menge Unsinn anstellten.
Die beiden menschlichen Charaktere nehmen hier allerdings etwas mehr Platz ein. Besonders Tama-chan steht den Feen zur Seite und führt sie in die menschlichen Gebräuche ein. Das sie dabei selbst hin und wieder etwas zu fantasievoll ist sorgt für so manches weitere lustige Missverständnis.
Aber bei allem lernen die vier Feen auch etwas. Das Blumen nun mal verblühen müssen, um sich zu vermehren, zum Beispiel. Wirklich traurig wird es aber auch dabei nie. Diese kurzen Momente werden so schnell positiv aufgelöst wie sie kamen.
Die Zeichnungen und Animationen sind ganz in Ordnung und auf einem soliden Serienniveau. Natürlich nicht vergleichbar mit denen großer Kinoproduktionen, aber dafür durchweg ordentlich und kaum mit negativen Ausfällen. Auch was Detailreichtum angeht hält man sich natürlich zurück und grad bei den Hintergründen wird weder allzu detailliert gezeichnet, noch bewegt sich etwas. Das einzige was mich aber wirklich etwas gestört hat ist das grobe Punkteraster das oftmals über „inaktive“ Figuren gelegt wird. Sieht aus als wollte man die Standbilder etwas aufpeppen und den Blick ablenken, damit die eingesparten Animationen nicht so auffallen.
Aber das ist nur ein kleiner Punkt am Rande.
„Bottle Fairy“ ist eine lustige und vor allem äußerst süße kleine Serie, die jedem SD-Fan gefallen dürfte. Simple Story, knuffige Charas und lustige Gags, genau das richtige für etwas Spaß zwischendurch.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

 Info
Originaltitel:Binzume Yousei
Lauflänge:ca. 13 Minuten pro Episode
Episoden:13
Freigabe:unbekannt
Jahr:2003
Regie:Yoshiaki Iwasaki
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 5855
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-462.htm