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Speed
Story

Der Mensch und seine Errungenschaften im Wandel der Zeit. Von der Nahrung, über die Fortbewegung bis zur Kunst.

Meinung

Mit diesem Kurzfilm gewann der freischaffende Animefilmer Taku Furukawa 1980 den Mainichi Film Awards - Ōfuji Noburô Award, einen der bedeutensten Preise für Animes in Japan.
Der Film unterteilt sich in drei Kapitel. Das erste zeigt die Entwicklung der Nahrung (vom Früchte sammeln, über Jagen, Ackerbau, Fischen, bis hin zu Toast, Fertiggerichten und Astronautennahrung), das Zweite die der Kunst (von Höhlenmalerei, Bildhauerei, Architektur, bis zu Kino und TV) und das dritte die der Fortbewegung (von Reittieren, über erste Wagen, Kutschen, bis zu modernen Autos, Flugzeugen und Raketen). Es beginnt dabei immer mit dem Urmensch vor seinem Baum und endet mit der Mondlandung und einem folgenden Neon-Flashback zurück zum Urmenschen.
Das ist einerseits sicher eine ganz lustige Idee und auch recht interessant, aber andererseits steig ich nicht so recht hinter den Sinn des ganzen. Soll es nun Kritik sein (der kotzende Mond) oder ein positives Aufzeigen der menschlichen Entwicklung oder vielleicht auch einfach nur völlig neutral. Was ist der Sinn dieses Films? Was haben sich die Macher dabei gedacht? Was wollten sie damit aussagen/erreichen? Das sind so die Fragen die sich mir nach dem Sehen absolut nicht erschließen wollen. Irgendwie find ich in dem ganzen keine wirklichen Ansätze wo ich einhaken könnte.
Die Zeichnungen sind sehr einfach und irgendwie krakelig. Sie wirken eher wie aus den frühen Anfängen und nicht unbedingt aus 1980. Die Animationen sind zwar recht flüssig, aber auch nicht unbedingt sonderlich aufwendig, mal abgesehen von einer verdächtig nach Computer aussehender "Warp Sequenz" am Ende. Was noch etwas aufwendiger ausfällt sind die in grellen Neonfarben gehaltenen Flashbacks, die aber im Grunde auch nicht mehr sind als das davor kommende Kapitel in Zeitraffer rückwärtsgespielt und eben diesmal mit schwarzem Hintergrund und Neonfarben.
Warum hat der Film aber nun den Ōfuji Noburô Award gewonnen? Den gibs ja nur für besondere Kleinproduktionen (für Big Budget Animes wurde eine Extra Kategorie angelegt, nach dem diese immer mehr begannen die kleinen Produktionen aus dem Feld zu drängen), die in irgendeiner Weise herausragend sind. Vielleicht war es für die Idee der komprimierten Geschichtsstunde in drei Bereichen? Das wäre das was mir noch am ehesten einleuchtet. Die Optik ist eigentlich auch für ein kleines Studio wie Taku Furukawas Takun-Box nicht unbedingt herausragend.
Na ja, ich wird jedenfalls nicht so recht warm mit diesem Kurzfilm. Will aber auch keinem Interessierten abraten ihn sich anzusehen. Er hat ja immerhin einen bedeutenden Preis bekommen und vielleicht findet ihr Sachen ihn ihm die sich mir nicht offenbart haben.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

 Info
Originaltitel:Speed
Lauflänge:ca. 6 Minuten
Freigabe:unbekannt
Jahr:1980
Regie:Taku Furukawa
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 5.jpg 5/10

Sound:

 5.jpg 5/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  6/10

Aufrufe: 4627
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-484.htm