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Cosmo Police Justy
Story

In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft haben die Menschen die Grenzen ihres Heimatplaneten Erde längst hinters ich gelassen und die gesamte Galaxie besiedelt.
Mit ihnen hat sich freilich auch das Verbrechen ausgebreitet. Um in den weiten des Alls für Ruhe zu sorgen gibt es in dieser Zeit die Cosmo Police, und ihr bester Mann ist Justy Kaizard.
Nicht nur das er bereits über 200 Verbrecher erledigt hat, nein, unter ihnen befand sich auch noch der überaus gefährliche Magnum Vega. Wie Justy gehörte auch dieser zu den sogenannten Esper, Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wie Telepathie oder Teleportation.
Bei dem Kampf war auch Magnums kleine Tochter dabei, die nun bei Justy und seiner Schwester Jelna lebt. Als sie damals mit ansehen musste wie ihr Vater starb, verlor sie völlig die Kontrolle über ihre Kräfte, alterte rasend schnell und griff Justy an. Doch der konnte sie beruhigen und so hat sie alles über ihren Vater vergessen.
Ein Mann wie Justy allerdings hat natürlich auch viele Feinde und so mancher Gangster würde ihn lieber heute als Morgen tot sehen. Da ihm mit normalen Mitteln aber nicht bei zu kommen ist, haben sich einige Esper-Verbrecher zusammengetan und ein Passagiershuttle entführt. Im Austausch gegen die Geiseln fordern sie Magnum Vegas Tochter, mit deren Hilfe, so hoffen sie, es ihnen endlich gelingt Justy zu töten.

Meinung

„Cosmo Police Justy“ aus dem berühmten Studio Pierrot (Link Kickers, Link Saber Rider) und unter Regie von Motosuke Takahashi entstanden, basiert auf einem gleichnamigen Kurzmanga von Tsuguo Okazaki.
Die Story ist dabei an sich eigentlich ziemlich interessant und wird auch gut im Anime aufgebaut. Dabei wird natürlich besonders den beiden Charakteren Justy und Astalis besondere Aufmerksamkeit gewidmet, den deren erzwungener Kampf gegeneinander bildet den dramatischen Höhepunkt des Films. Um diesen auch die nötige Wirkung zu geben wird uns sowohl die Geschichte der beiden (Justy tötete Astalis Vater), als auch ihre gute Beziehung zueinander, nahe gebracht, und grad Astalis, mit ihrer sehr kindlichen Art, wird uns deutlich als Sympathieträger angeboten. So wächst die Spannung dann auch wie geplant, als langsam klar wird welchen Plan die Schurken verfolgen und mit Beginn des Kampfes der beiden, sich eigentlich liebenden, sollte es so richtig losgehen...
Und dann ist auf einmal alles ganz schnell vorbei. Justy verschwindet einfach, und das er natürlich nicht tot ist durchschaut, mit Ausnahme der Bösen natürlich, jeder nach spätestens 2 Sekunden. Dementsprechend wenig Wirkung kann das zurücklassen von Astalis im kalten Weltraum entfalten, und Justy taucht auch just in time wieder auf um nicht nur sie zu retten, sondern auch gleich noch mit links allen Schurken die Lebenslichter auszublasen. Anstrengen muss er sich dabei keine Sekunde. Snap und weg sind sie. Ihre Attacken prallen auch alle an ihm ab, wie ein Watteball an einem Schützenpanzer. Doch wie soll man mit einem Helden mitfiebern, der eh absolut überlegen und keine Sekunde in Gefahr ist?
So findet die gut aufgebaute Geschichte ein, für meinen Geschmack, viel zu ruhiges und unspektakuläres Ende, was den ganzen Film etwas enttäuschend macht.
Ohne eine eben solche präsentieren sich allerdings die Zeichnungen und Animationen.
Die Designs sehen nach heutigen Maßstäben zwar altbacken aus und so eine Sturmfrisur wie sie Justy hat, kennt man höchsten noch von Tsubasa oder den Kickers aus dem Fernsehen, aber die Qualität ist für 1985 überdurchschnittlich. Noch mehr sogar bei den Animationen, die ebenfalls durchweg gut aussehen und vor allem vergleichsweise aufwendig sind. Voll durchanimierte Kamerafahrten, viel zuckende Blitze/Laser/etc. und sich frei im Raum drehende Körper inklusive. Zwar nicht das Beste vom Besten der damaligen Zeit, aber eben doch über dem Durchschnitt.

So bleibt „Cosmo Police Justy“ unterm Strich, trotz einer zum Ende hin schwächelnden Story, für mich empfehlenswert, und jeder Sci-Fi-Anime-Fan sollte ruhig mal einen Blick riskieren.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

 Info
Originaltitel:Cosmo Police Justy
Lauflänge:ca. 44 Minuten
Freigabe:unbekannt
Jahr:1985
Regie:Motosuke Takahashi
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 5020
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-532.htm