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Demon Fighter Kocho
Story

In letzter Zeit kommt es an der Heian Universität zu immer neuen, mysteriösen Geistervorfällen.
Ein Glück das die Schule ein eigenes Astrologie Seminar zu bieten hat, dass nicht nur von einem berühmten taiwanesischen Professor gegeben wird, sondern mit Kosaku und Kocho auch zwei spirituelle sehr empfängliche Personen zu bieten hat.
Kosaku allerdings ist hauptsächlich damit beschäftigt Kochos voluminöse Oberweite anzuhimmeln, wird seinerseits wieder rum von deren Schwester Koran heftig angeflirtet, uns ist eigentlich beiden Mädchen nicht gerade abgeneigt, womit er dem Professor in nichts nachsteht.
Die beiden Schwestern untereinander haben derweil genug damit um die Ohren, auszufechten wer nun das Vorrecht auf Kosaku hat, und ach ja, Geister waren da ja am Ende auch noch.

Meinung

Mit „Demon Fighter Kocho“ haben wir eine der vielen Produktionen die Mitte-Ende der 90ziger auf dem Erfolg von „Devil Hunter Yohko“ und dem Subgenre der weiblichen Geister/Dämonen Jägerinnen mit schwammen. Dabei nimmt sich „Demon Fighter Kocho“ in seinen gerade mal 30 Minuten Laugzeit keine Sekunde selber ernst, und ist eigentlich schon viel mehr eine Parodie auf das Genre. Die Charaktere sind alle Klischeeverrisse der typischen Genretypen. Die männliche Hauptrolle eher unauffällig, aber trotzdem vom den, natürlich äußerst attraktiven, weiblichen Charakteren stark angehimmelt. Selbige natürlich entweder von Natur aus sehr zeigefreudig, oder aber mit derart knappen Kostümen versehen, dass früher oder später blank gezogen wird.
Die eigentliche Geschichte ist dabei nur recht unnütze Staffage und gerät auf der Jagd von einem (platten) Gag zum anderen ziemlich weit in den Hintergrund. Was an sich ja gar nicht so schlimm wäre, aber leider ist der Humor von „Demon Fighter Kocho“ doch sehr durchwachsen. Gibt es zwar einige wirklich witzige Szenen, wie das erste Ritual, die Begegnung des Professors mit dem Geist oder dessen grandiose Transformationsszene, so zünden viele Gags auch überhaupt nicht oder sind einfach zu platt und/oder vorhersehbar, wie Kosaku und Kocho am Pool oder finale Schlussgag zwischen Kosaku und den beiden Schwestern.
Auch ist das Tempo der Gags, auch oder grade weil es nur 30 Minuten sind, für meinen Geschmack etwas zu langsam. Bei einem Anime der rein darauf ausgelegt ist, würde ich da ein größeres „Gagfeuerwerk“ erwarten. Es muss ja nicht gleich „Excel Saga / Puni Puni“ Niveau sein, aber andere derartige Kurzparodien haben da weit aus mehr zu bieten.
Dafür sind sowohl die Zeichnungen als auch die Animationen für die damalige Zeit ganz ordentlich. Nach heutigen Maßstäben wirken sie freilich schon etwas eingerostet (die Szene wo Koran aus der Dose trinkt), aber man kann sie immer noch gut ansehen.

Dennoch bleibt „Demon Fighter Kocho“ für mich ein sehr zwiespältiges Vergnügen.
Zum einen Teil ist es schon ganz witzig und als kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch auch gut zu gebrauchen, andererseits hätte man auf jeden Fall mehr draus machen können uns es gibt weit aus bessere, ähnlich geartete Kurzparodien.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

 Info
Originaltitel:Yakusai Kochou
Lauflänge:ca. 30 Minuten
Freigabe:unbekannt
Jahr:1997
Regie:Toru Yoshida
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 6.jpg 6/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  6/10

Aufrufe: 7912
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-554.htm