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Di Gi Charat
Story

Als Dejiko, die Prinzessin des Planeten Di Gi Charat, und ihre Freundin Puchiko und ein gelber Ball namens Gema eines Tages auf der Erde, genauer gesagt in Akihabara, landen, um berühmte Idols zu werden, merken sie schnell das sie eines leider vergessen haben, das Geld.
Doch Glück im Unglück, sie können im „Gamers“, einem berühmten Spiele - Shop, unterkommen und der Manager stellt ihnen sogar ein Zimmer zum wohnen. Als Gegenleistung helfen die beiden im Laden aus, was Dejiko sehr freut, denn so kann sie auch gleich eine Fangemeinde für ihre Idolpläne gewinnen.
Doch wie sich herausstellt ist sie nicht die einzige die diese Idee hatte. Der Shop hat bereits eine Verkäuferin, Hikaru Usada aka. Rabi~en~Rose, die ebenfalls ein Idol werden will. Logisch das es zwischen den beiden nicht immer friedlich abgeht.
Doch tauchen mit der Zeit noch ganz andere Gefahren auf, die sich Dejikos Idolträumen in den Weg zu stellen drohen. Die gefährlichste ist dabei sicherlich Pyoko, Anführerin der Black Gema-Gema Group, die schon einmal versucht hat den Planeten Di Gi Charat zu erobern, und die nun auf die Erde gekommen ist um Dejiko zu entführen.

Meinung

Da sag mal einer Werbung ist immer nur doof und langweilig. „Digital Gamers“ hat bewiesen das es auch anders geht und damit auch gleich einen Bombenerfolg gelandet. Ob damals schon jemand daran gedacht hatte, dass die kurzen „Di Gi Charat“ Clips so bekannt und beliebt werden würden?
Ganze 16 Fünf-Minuten-Clips, etliche Specials, einem Film und Nachfolgeproduktionen später gehört „Di Gi Charat“ auf jeden Fall zu den immer noch beliebtesten Animes, auch und gerade unter westlichen Fans und zählt bei diesen heute wohl zu Recht zu den Animeklassikern. Dabei ist die Mischung aus niedlicher SD-Optik und Nonsens-Humor weder sonderlich innovativ, noch überdurchschnittlich gut umgesetzt.
Eigentlich schwankt die Serie regelrecht zwischen total genialen Momenten und total unkomischen Szenen. Für mich war es wirklich ein hin und her beim schauen. Mal ist man echt hin und weg, nur um im nächsten Moment schon wieder etwas genervt mit dem Kopf zu schütteln und sich zu ärgern. Eine wirklich komische Mischung irgendwie.
Zum größten Teil könnte das wohl daran liegen das ich der Hauptfigur Dejiko nicht wirklich so viel abgewinnen konnte. Der Widerspruch zwischen dem SD-Aussehen und dem oftmals ja doch eher nervigen und selbstsüchtigen Charakter mag zwar einerseits durchaus brauchbar für ein lustiges Konzept sein, hat auf mich aber irgendwie oft unpassend und deshalb störend gewirkt.
Aber das ging mir irgendwie generell mit der ganzen Serie so. Einerseits kann man bei der kurzen Laufzeit natürlich keine große Kohärenz erwarten, aber hier erschien mir vieles doch zu sinnlos zusammengekleistert. Und das wo ich Nonsens an sich eigentlich mag.
Auch manche weitere Side-Charas, besonders in den Specials, erschließen sich mir nicht wirklich. Grad der Hooligan(???) oder die Umwelt-Raupe mit der Brille konnten mir kein einziges Schmunzeln abgewinnen. Nur gut das es noch Pyoko oder den Puchikos Verehrer mit den schönen Haaren gab. Die waren immer für den ein oder anderen gelungenen Gag gut.
Ein echtes Highlight war natürlich auch der Ausflug nach Amerika in den Natsuyasumi Specials. Die „amerikanische Dejiko“ war einfach genial.
Generell lebt „Di Gi Charat“ viel von Anspielungen und Verlaberungen der (Otaku)Kultur und von der Parodie anderer Genres oder bestimmter Animes/Mangas/Games. Schließlich begann das ganze als lustige Werbung für einen großen Gameshop, in dem sich sicher viel von der Klientel herumtreibt, die hier aufs Korn genommen wird. Und auch der Manager selber hat ja einen festen Platz in der Serie. Wenn auch nur als Fingerfigur, so wie alle „unwichtigen“ Personen.
Da wären wir auch gleich bei einem weiteren Punkt der mich bei „Di Gi Charat“ etwas gestört hat, die sehr vereinfachten Designs. Es wird wirklich überall schematisiert und nur angedeutet, wo es nur geht. Ob nun die Hintergründe oder sämtliche Randfiguren, überall war weniger mehr. Die Figuren die wirklich ausgearbeitet sind, lassen sich an beiden Händen abzählen.
Das verpasst der Serie zwar einerseits einen ganz eigenen Stil und Look und lässt außerdem die Möglichkeit gute Optik ganz gezielt einzusetzen (z.B. als Parodie), aber mir hat doch etwas gefehlt. Zumal ich die Designs und Zeichnungen eh nicht so übermäßig toll finde.
Das blöde daran ist, dass viele Elemente die mich bei „Di Gi Charat“ mehr oder weniger gestört haben, so oder so ähnlich auch in anderen, ähnlichen Serien vorkommen und dort funktionierten. Es ist schwer genau zu ergründen warum es bei „Di Gi Charat“ nun irgendwie nicht so wirklich klappen wollte. Besonders da so viele Leute von der Serie schwärmen.
Sie hat ja auch wirklich gute Momente, aber sie als durchgehend gelungen oder gar genial zu bezeichnen, dafür reicht es bei mir nicht aus.
Für zwischendurch mal ein paar Episoden schauen ist es OK, mehr aber auch nicht.

Screenshots

Bild 1

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Bild 6

 Info
Originaltitel:Di Gi Charat
Lauflänge:ca. 5 Minuten pro Episode (Specials 9-23 Minuten) pro Episode
Episoden:16 (+13 Specials)
Freigabe:unbekannt
Jahr:1999
Regie:Hiroaki Sakurai, Toru Takahashi
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 6.jpg 6/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  6/10

Aufrufe: 5038
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-580.htm