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Catgirl Nuku Nuku
Story

Als Ryunosuke eines Tages mit seinem Vater aus dem Haus seiner Mutter flieht, kommt bei der Verfolgungsjagd mit deren Bediensteten eine kleine Katze ums Leben die Ryunosuke in einer Gasse aufgegabelt hatte.
Kurzerhand verpflanzt sein Vater das noch intakte Gehirn der Katze einfach in denen Prototyp eines ultra Modernen Cyborgs, den er in der Firma seiner Frau hat mitgehen lassen, und fortan leben die drei wie eine glückliche Familie zusammen.
Oder sie könnten es zumindest, wäre da nicht noch Ryunosukes Mutter, die ihren kleinen Engel unbedingt wieder haben will und deren chaotische Angestellte, die vor keinem Mittel zurückschrecken um den Jungen zurückzuholen und den Cyborg zu zerstören.

Meinung

„Catgirl Nuku Nuku“ gehört zweifellos zu den westlichen Klassikern der Animecomedy und hat einen festen Platz im Herzen eines jeden alteingesessenen Otakus.
Die Geschichte rund um das katzenartige Robotermädchen kann allerdings durchaus auch heute noch begeistern und das jenseits von verzerrendem Nostalgiebonus. Die Geschichte hat einfach etwas, ich weiß auch nicht recht wie ich es fassen könnte.
Irgendwie sind z.B. durchweg alle Charaktere sympathisch.
Nuku Nuku natürlich sowieso. Wer hätte nicht gern einen derart gut gebauten Cyborg mit den Allüren einer jungen und verspielten Katze?
Aber auch die „Bösen“, wenn man sie denn überhaupt so nennen kann, sind eigentlich in Wirklichkeit durchweg gut und sympathisch, ob nun die übereifrige Mutter, deren furiose Gehilfinnen und selbst Alisa, die kleine Nervensäge, kommt irgendwie noch angenehm rüber.
Schön auch die eher altbackene, aber deshalb nicht weniger lustige, Slapstick- und Situationskomik. Momente wie der abstürzende Großvater oder das Mäuseattentat aufs Restaurant sind bei mir echte all time favorites.
Klar wirkt manches heute etwas altbacken und in einer Zeit in der der Trend der erfolgreichen Animekomödien deutlich zu immer absurder, immer schneller, immer heftiger geht, mag Nuku Nuku auf den ein oder anderen etwas langweilig und bieder wirken, aber dafür passen die Gags hier wirklich wie die Faust aufs Auge.
Und auch was die Optik angeht, hat sich Nuku Nuku seine Klasse durchaus bewahrt. Gegen so manche Standbildparade heutiger Erfolgsserien kann sich die inzwischen betagte OVA Produktion von 1992 immer noch gut behaupten.
Echte Qualitätsarbeit hält halt vor, könnte man wohl ganz berechtigt sagen.

Klar hat sicher auch Nuku Nuku seine Schwächen, aber ganz ehrlich, das ist mir alles ganz herzlich egal. Die Serie schwebt bei mir eh schon lange in einem Nimbus höherer Unantastbarkeit.
Dort macht sie es sich zu recht gemütlich mit den anderen alten Klassikern wie Link „Tenchi Muyo“ oder Link „Cowboy Bebop“, die sich damals einen ewigen Platz in der Ruhmeshalle meines Animeherzen gesichert haben.
Aber auch über dieses, für einen echte Kritiker eh völlig unangemessene, Fandom hinaus würde ich „All Purpose Cultural Cat Girl Nuku Nuku“ auch heute noch jedem empfehlen, der mich nach einer guten Anime Comedyserie fragt.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

 Info
Originaltitel:Bannô bunka nekomusume
Lauflänge:ca. 28 Minuten pro Episode
Episoden:6
Freigabe:unbekannt
Jahr:1992
Regie:Yoshio Ishida
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 4612
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-631.htm