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Dead Leaves
Story

Retro, eine Mischung aus Mensch und TV Gerät, und Pandy, die Frau mit dem Pandaauge, erwachen beide nackt in der Wüste vor der Stadt.
Was geschehen ist, daran kann sich keiner von beiden erinnern.
Da sie hungrig sind entschließen sie sich in der Stadt etwas zu essen zu organisieren und weil sie gerade dabei sind stehlen sie auch gleich noch einen Waagen und Klamotten für sich, was ziemlich schnell in einer ziemlich großen Straßenschlacht mit der Polizei endet, die die beiden denn auch ins Mondgefängnis „Dead Leaves“ verfrachtet.
Dort angekommen müssen die beiden schnell feststellen, dass hier nichts mit rechten Dingen zu geht und hinter der öffentlichen Fassade als Gefängnis noch etwas ganz anderes in den Überresten des Mondes lauert.

Meinung

Ein Jahr nach seiner Mitarbeit am "Grasshoppa!" Beitrag Link „Trava - Fist Planet“ knüpft Regisseur Hiroyuki Imaishi mit seinem Film „Dead Leaves“ ziemlich genau da an wo man bei „Trava“ aufgehört hat.
Die Geschichte ist dabei eigentlich kaum der Rede wert und dementsprechend ziemlich sinnlos und nur Aufhänger für eine abgedrehte Parade aus anarchischen Zoten von Riesen-Bohrer-Penisen bis zu Analstaubsaugern und derben Gewalteinlagen, die wie aus der Maschinenpistole eine nach der anderen abgefeuert werden.
Das Tempo das der Film dabei vorlegt ist wirklich extrem hoch und passend dazu wird alles bis zum Exzess überzogen und ins Groteske gesteigert.
Wenn man dann noch die bereits aus „Trava“ bekannten, extravaganten Zeichnungen dazu packt, mit ihren abgefahrenen Designs und den sehr harten Schatten, die komplett auf weiche Übergänge verzichten und nur Schwarz verwenden, dann bekommt man eine Mischung der man als Zuschauer eigentlich kaum noch folgen kann.
Zu rasant ist der Schnitt, zu viel Bewegungen in den Szenen, zu ungewöhnlich und anstrengend die Optik.
Nein, „Dead Leaves“ ist wahrlich kein „typischer“ Anime (sieht auch eher aus wie US Comic) und sicher nichts für jeden.
Hiroyuki Imaishi hat einmal mehr ein spezielles Werk für ein ganz spezielles Publikum geschaffen. Für Leute die auf abgefahrene Trips stehen und für solche, die sich eventuell auch gern mal die ein oder andere hilfreiche Subtanz einwerfen um eben jene zu erleben.

Ob einem das nun gefällt oder nicht?
Tja, „Dead Leaves“ ist auf jeden Fall ein Anime der die Gemüter spalten wird.
Ich persönlich mag ja so kleine experimentale Randerfahrungen ganz gern, erweitern sie doch auch den Horizont des in Filmen möglich geglaubten.
Für alle die ebenfalls gern mal über Tellerränder hinweg blicken und die potentiell nichts gegen die Erfahrung eines Animes auf Speed, Koks und 20 Redbull einzuwenden hätten, kann ich „Dead Leaves“ also nur empfehlen. Selbst wenn er am Ende nicht gefällt, man ist definitiv um eine extravagante Erfahrung reicher.
Alle die schon bei „Trave“ nach 5 Minuten ausgeschaltet haben oder die schon von den Screenshots Augenkrebs bekommen, die machen lieber einen großen Bogen um diese durchgedrehten 47 Minuten.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

 Info
Originaltitel:Dead Leaves
Lauflänge:ca. 47 Minuten
Freigabe:unbekannt
Jahr:2004
Regie:Hiroyuki Imaishi
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 4909
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-647.htm