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Chocotto Sister
Story

Als kleiner Junge hat sich Haruma nichts sehnlicher gewünscht als endlich ein kleines Schwesterlein mit dem er spielen könnte.
Dementsprechend groß war natürlich die Freude als seine Mutter endlich schwanger wurde, doch die Schwangerschaft schlägt fehl und Herumas Mutter verliert nicht nur das Baby sondern kann auch nie wieder Kinder bekommen.
So wendet sich Haruma an die Götter und bittet sie ihm doch noch irgendwie eine kleine Schwester zu bescheren und diese erhören ihn tatsächlich und lassen ihm per Weihnachtsmann sein Schwesterlein zukommen... – nur sind inzwischen etliche Jahre vergangen und Haruma ist inzwischen Student und lebt allein in einem Appartement in der Stadt.

Meinung

Sieht man die ersten Folgen von „Chocotto Sister“ so fühlt man sich gleich wohlig vertraut mit der Geschichte.
Ein junger Mann, Student, lebt allein in der Stadt und plötzlich, völlig unerwartet, fällt ihm ein hübsches junges Mädel quasi direkt in die Wohnung die noch dazu völlig naiv und unwissend ist. Wo haben wir das nur schon mal gesehen?
Doch der erste Schein trügt erfreulicher Weise in diesem Fall und auch wenn „Chocotto Sister“ auch mit fortlaufender Handlung sicher keine Innovationspreise gewinnen dürfte hält man sich erfreulicher Weise nicht lang am ‚sexy Mädchen muss alles lernen’ Thema mit all seinen erotischen Missverständnissen auf, sondern lässt die Serie sich zu einer kurzweiligen und angenehmen Mischung aus Spass, Romatik, ein bisschen Drama und viel Fanservice entwickeln, die sie zu einem Idealen Quickwatch macht.
Die Storyentwicklung ist dabei teilweise vielleicht etwas abgegriffen und Drama-Höhepunkte wie der Tod des „Kätzchens“ oder Chocos verschwinden wirken manchmal etwas zu sehr nach ‚auf die Tränendrüse drücken’, aber im Großen und Ganzen verläuft die Handlung sehr angenehm und Charakterformende Momente wie die Geschichte um das Schicksal der beiden Models und vor allem um das des stillen, älteren Mannes der mit im Haus wohnt sind wirklich tolle Momente in denen die Serie durchaus (wenn auch mit viel Pathos) glänzen kann.

Dazu passend haben mir auch die Designs und Zeichnungen recht gut gefallen. Die männlichen Charaktere wirken zwar etwas farblos, die weiblichen hingegen sind eigentlich durch die Bank weg hübsch und kawaii und moe und von ordentlich ausgestattetem häuslichem Typ über forsches sexy Model bis hin zu kleiner Loli-Prinzessin ist eigentlich alles dabei was das Herz mitunter begehrt.
Einzig die Animationen fand ich stellenweise etwas zu einfach. Sie sind zwar trotzdem noch auf mittlerem Serienniveau und schaden jetzt der Serie nicht wirklich in dem sie negativ auffallen, wäre die gesamte Serie aber so gut wie das Intro und Outro animiert, wäre das sicher auch nicht zu ihrem Schaden.

Empfehlen würde ich „Chocotto Sister“ aber trotzdem prinzipiell erst einmal jedem Animefan.
Sicher, für manche dürfte es zuviel Gefühlsduselei sein oder zu wenig Anspruch. Wieder andere dürften die Verbindung von Nacktheit und Loli-Charakteren nicht gefallen.
Im Großen und Ganzen ist „Chocotto Sister“ aber wirklich eine tolle Serie für Zwischendurch, die zwar irgendwie 0815 ist, aber auf angenehme Weise.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

 Info
Originaltitel:Chocotto Sister
Lauflänge:ca. 24 Minuten pro Episode
Episoden:24
Jahr:2006
Regie:Yasuhiro Kuroda
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

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Story:

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 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 4566
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-692.htm