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Argento Soma
Story

Im Jahre 2045 wird die Erde von riesigen Wesen aus dem all besucht, doch die Menschen, in Panik ob der fremden Invasoren, beginnen sofort diese zu bekämpfen, was in einem riesigen Massaker endet das nur ein einziges Mädchen überlebt.
Seit dem lebt sie mit ihrem Opa zurückgezogen in den Bergen, aber ihr Schicksal holt sie ein als eine Spezialtruppe namens „Funeral“, die zur Bekämpfung der Aliens gegründet wurde, sie zu entführen versucht und ein Alien namens EX-1 auftaucht und sie rettet.
Allerdings stirbt ihr Großvater dabei und fortan lebt das Mädchen in der Basis von Funeral, wo sie u. a. auch auf Sergeant Ryu Soma trifft, der noch eine Rechnung mit EX-1 offen hat, denn seine Gelibete kam bei der Erforschung dieses Wesens ums Leben.

Meinung

„Argento Soma“ ist die stark geraffte Zusammenfassung der gleichnamigen, 25teiligen, Animeserie, die nur ein Jahr zuvor erschien.
Leider kann er wohl auch nur in Ergänzung zu selbiger überhaupt eine sinnvolle Verwendung finden, denn die Geschichte wurde in der Tat derartig zusammengestaucht das man ihrem sprunghaften Verlauf nur anhand des Mangas kaum folgen kann.
Sehr deutlich merkt man das immer wieder offensichtlich größere Zeiträume und damit auch wichtige Ereignisse (besonders für die Charakterentwicklung) übersprungen werden, was die Entwicklung der Geschichte undurchsichtig und so manche emotionale Reaktion unglaubwürdig bzw. unverständlich macht.
Besonders schlimm kommt das beim Finale zu tragen, das hier wirklich sehr an den Haaren herbeigezogen und völlig unglaubwürdig erscheint. Ich hoffe doch mal das war im Anime nicht so schlimm und wenn doch sollte man wohl wirklich lieber einen großen Bogen um die ganze Geschichte machen.
Zumal sie auch die ein oder andere Ähnlichkeit zum großen „Neon Genesis Evangelion“ nicht leugnen kann und sich wohl schon etwas den Vorwurf gefallen lassen muss hier nur im Fahrwasser einer außerordentlich Erfolgreichen Produktion mit etwas abgewandeltem Konzept auch mit abkassieren zu wollen. Was eigentlich auch nicht so schlimm wäre, aber wenn dann bitte als ge- und nicht misslungene Alternative.

Die Zeichnungen sind dabei leider auch nur mittelmäßig und besonders das Design der Aliens erinnert doch auch teilweise stark an den ein oder anderen Engel aus NGE. Dazu kommen die ziemlich simplen Gesichter, die mir oftmals, besonders was dass Kinn angeht, etwas zu lang erscheinen und manchmal etwas schluderig wirken.

So kann ich „Argento Soma“ als Manga wohl nur denen wirklich empfehlen, die auch den Anime schon kennen und ihre Freude an ihm hatten, wobei selbst die mitunter von dem hier gebotenen enttäuscht sein könnten.
Über das hinaus findet vielelicht auch noch der ein oder andere Fan von NGE-like Geschichten seinen gefallen hieran, aber mir waren die Parallelen dann doch zu groß und die Geschichte zu schlecht.

Cover

Bild 1

 Info
Verlag:Planet Manga
Zeichnung & Story:Mikami Akitsu
Jahr:2001

 Bewertung

Grafik:

 6.jpg 6/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  6/10

Aufrufe: 4219
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-750.htm