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Cosmos Pink Shock
Story

Nachdem ihr Sandkastenfreund von einem UFO entführt wurde macht sich die 4jährige Mitsuko auf die Suche nach ihm und verlässt dabei die Erde.
Viele Jahre später macht sie, inzwischen 17 Jahre alt, in ihrem Raumschiff Pink Shok die Galaxie unsicher und gehört zu den meistgesuchten Personen, doch niemand kann sie mit ihrem extrem schnellen Schiff einfangen.
Die Situation ändert sich allerdings schlagartig, als ihr bei Jupiter der Sprit ausgeht und sie auf den Planeten stürzt. Prompt wird sie gefangengenommen, inhaftiert und soll hingerichtet werden.

Meinung

„Cosmos Pink Shock“, das ist Romantik-Comedy ohne Romantik und ohne Comedy.
In rund 35 Minuten erzählt diese 1986er OVA eine Geschichte für die Worte wie belanglos, einfältig oder langweilig noch höflich gewählt sind. Ich muss ganz ehrlich gestehen, mir ist bisher selten ein Anime begegnet dessen Existenz mir so unnötig erscheint wie dieser.
Der ganze dramatische Aufbau der Geschichte rund um die Suche nach der vermissten Sandkastenliebe ist nicht nur klischeegeladen und wenig einfallsreich, sie führt im Grunde auch nirgendwo hin.
Unsere herzensgute aber etwas beschränkte Heldin braust mit ihrem Raumschiff offensichtlich seit Jahren quer durch die Galaxie ohne dabei auf ihrer Suche einen Schritt weiter gekommen zu sein und erlebt nun also eine kleine Episode auf dem Jupiter, der sie am Ende um einen „Fan“ reicher entkommen kann um genauso ziellos weiterzumachen wie bisher. Klingt irgendwie wie eine Füllepisode aus einer längeren Serie und schaut sich auch genau so, nur ohne die längere Serie drum herum die dem Ganzen so etwas wie ein Existenzberechtigung gibt.
Nun wäre allein damit allerdings noch nicht automatisch gleich Hopfen und Malz verloren, würde zumindest der Comedyteil stimmen und man könnte über die 35 Minuten wenigstens herzlich lachen. Aber auch auf diesem Gebiet leider Fehlanzeige, man müht sich zwar redlich an bemühten Slapstickeinlagen und halbherzigen Parodien, aber zünden kann nichts davon. Ein paar Figuren übertriebene Bewegungen zu verpassen oder einfach nur irgendwo aus anderen Produktionen bekannte Figuren einzufügen reicht eben nicht aus um auch automatisch komisch zu sein. Ein Gefühl für Komik scheint dieser OVA hier völlig abzugehen.
Das darüber hinaus auch die Zeichnungen und Animationen selbst für damalige Verhältnisse am unteren Rand der Bewertungsskala rumdümpeln und irgendwo zwischen Standbildern, wackelnden Standbildern, wild gezoomten Standbildern und Standbildern bei denen sich nur die Münder bewegen im Trüben fischen überrascht dann wohl auch keinen mehr. Es wird ja auch nicht besser wenn sich doch mal etwas mehr bewegt, wie man an den diversen „rennende Personen“ Passagen sehr schön sehen kann, bei denen ich mir teilweise fast zutrauen möchte die Anzahl der verwendeten Einzelbilder aus denen die aneinandergeschnittenen kurzen Animationsloops bestehen selbst in normalem Abspieltempo mit bloßem Auge zu zählen.

„Cosmos Pink Shock“ ist wirklich ein Quickwatch für hart gesottene, denen bei trotteligen Mädchen in Raumschiffen und misogynen Schönlingen alles anderen eh wurscht ist. Oder ihr fragt beim nächsten Besuch auf dem Bahnhof mal den zwielichtigen Typ in der dunklen Ecke ob er etwas Cosmos Pink Shock für euch hat, dass was ihr dann eventuell von ihm bekommt könnte ebenfalls dazu dienen aus dieser OVA ein echtes Erlebnis zu machen.
Für den Rest taugt das hier eher als Willenstest ob man mental abgehärtet genug ist sich für 35 Minuten auch mal auf das nichts zu konzentrieren.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

 Info
Originaltitel:Cosmos Pink Shock
Lauflänge:ca. 36 Minuten
Jahr:1986
Regie:Keisuke Matsumoto, Yasuo Hasegawa
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 6.jpg 6/10

Sound:

 6.jpg 6/10

Story:

 3.jpg 3/10

 Gesamt:

  3/10

Aufrufe: 4387
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-812.htm