MAIN

REVIEWS

Intern



 Valid HTML 4.01 Transitional

 Valid CSS!

 [Valid RSS]

Blood: The Last Vampire
Story

Japan in den 60er Jahren.
Die wenigsten Menschen wissen das unter ihnen Jahrhunderte alte, blutsaugende Dämonen leben, nur eine mächtige Geheimorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht diese zu bekämpfen und ihre stärkste und beste Waffe in diesem Krieg ist Saya, ein Mädchen, halb Mensch halb Dämon.
Schon ihr Vater war einst Dämonenjäger, wurde aber von Onigen, dem mächtigsten aller Dämonen, getötet und auch Kano, ihr Ziehvater viel ihm zum Opfer. Nun besteht seit hunderten Jahren Sayas gesamter Lebensinhalt daraus ihres gleichen zur Strecke zu bringen und ihr Weg führt sie dabei auf eine japanische US-Basis, auf der die Schülerin Alice von zwei ihrer Klassenkameradinnen gemobbt wird, die wie sich schnell herausstellt auch nicht menschlich sind.
Im blutigen Kampf und ihrem gemeinsamen Schmerz und Verlust vereint beginnen sich Saya und Alice tatsächlich langsam anzufreunden, und gehen gemeinsam auf die Jagd nach der Quelle allen Übels – Onigen.

Meinung

Die Marke „Blood – The last Vampire“ hat ja bisher schon so einiges hervorgebracht, über den Link anfänglichen Animefilm, zu Link Manga, Novel, Anime-TV-Serie und sogar Computerspiel. Nun kommt also eine Realfilm-Umsetzung hinzu, unter französisch-chinesisch-japanischer Ägide und mit Chris Nahon („Kiss of the Dragon“) auf dem Regiestuhl.
Was die Story-Kohärenz zwischen den einzelnen Produktionen angeht, so war es damit bisher noch nie so sonderlich weit her, für den Realfilm hat man sich allerdings den ersten Anime als Basis ausgesucht und steigt auch recht vertraut in die Materie ein. Die gesamte Eröffnung in der U-Bahn ist mehr oder weniger eine 1zu1 Kopie des Animes und auch das Grundgerüst rund um die Ermittlungen auf der US-Basis und Saya als Undercover-Schülerin hat man sich dort entliehen, damit Enden die Übereinstimmungen dann allerdings auch recht bald.
In der Figur der Alice wurde eine zweite weibliche Hauptrolle eingeführt und das Geschehen um eine weitere Variation von Sayas Ursprüngen ergänzt, die nun nicht mehr der letzte reinrassige Dämon (ich bleib mal dabei und benutze nicht das titelgebende Vampir), sondern ein Mischlingskind ist, also betrachten man den Film am besten als weiteres „Was wäre wenn“-Paralleluniversum.

Doch so viel zum ganzen „Blood“-Drumherum, wie ist nun der Film selber?
Nun ja, kurz gesagt, ganz okay.
Die Story ist sicher nicht gerade das beste was man in Sachen Vampire so bisher sehen konnte, leidet eher unter dem super geheime Geheimorganisation-Problem das einerseits alles Mögliche erklären soll, selbst aber durch und durch unlogisch ist. Nichts desto trotz schreitet sie flott voran und ist durchaus spannend und actionreich erzählt, so dass der Film recht kurzweilig zu schauen ist.
Generell liegt der Fokus eindeutig auf einem ordentlichen Maß an Swordsplay (Saya kämpft immer mit dem Katana ihres Vaters) und Schnetzelaction, die für meinen Geschmack auch solide und im inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Matrix-Stil geliefert wird. Generell ist der gesamte Look des Films sehr comichaft, Farbgebung und Licht sind meist immer durchkomponiert und der Film generell mit jeder Menge CGI aufgepimpt.
Das funktioniert oft ganz gut und stimmig wie bei den meisten Umgebungen usw., musste sich aber auch viel böse Kritik gefallen lassen, besonders im Falle der Blut- und Creature-Effekte. Wobei ich sagen muss das mich erstere eigentlich kaum gestört haben, das Blut ist sicherlich nicht realistisch und meist übertrieben, aber zum generellen Comiclook passt es irgendwie sogar. Ganz anders wirken da hingegen die verwandelten Vampire, die wirklich wie hässliche, verbeulte, graue Klumpen aussehen, dafür aber gottseidank auch nur selten zum Einsatz kommen. In wie weit die Schwächen bei den Effekten da Budgetschwierigkeiten oder einfach nur Unvermögen oder Unlust zu besserer Arbeit geschuldet sind sei mal dahin gestellt. Es ist aber durchaus verlockend den direkten Vergleich zur „Underworld“-Reihe zu ziehen (besonders da hier wie da ein kleiner LKW-Fight eingebaut wurde), die sicherlich auch nicht die größten Blockbuster-Budgets zur Verfügung hatte und trotzdem deutlich besseres zu bieten hat.

Aber wie gesagt, am Ende kann man „Blood – The last Vampire“ trotzdem ganz gut schauen, der Film ist schnell und vor allem nicht langweilig. Es kommt wohl auch darauf an mit welcher Motivation man an ihn herantritt, ob als Fan des „Blood“-Franchise oder einfach nur in der Hoffnung einen guten Vampir-Schnetzler ala Blade zu finden.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Bild 7

 Info
Originaltitel:Blood: The Last Vampire
Land:Frankreich, Hongkong, Japan
Jahr:2009
Regie:Chris Nahon
Medium:DVD (Constantin Film)
Lauflänge:ca. 85 Minuten
Freigabe:FSK ab 18 Jahren
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Optik:

 7.jpg 7/10

Effekte:

 7.jpg 7/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 4648
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-874.htm