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Vital
Shinya Tsukamoto ist schon lang über die Grenzen Japans hinaus bekannt für seine außergewöhnlichen Filme. Ein Label in das sich auch "Vital" nahtlos einreiht. Die Botschaft die Tsukamoto dabei vermittelt ist an sich recht einfach. Trauer und Erinnerungen an schöne gemeinsame Zeiten helfen uns dabei den Tod geliebter Menschen zu verarbeiten und zu überwinden und wieder offen für neues zu sein. Erst mit dem zurückkehren immer mehr Erinnerungen, öffnet sich Hiroshi wieder und kehrt vom nicht nur gedächtnis-, sondern auch emotionslosen und stoischen Menschen wieder zurück zu etwas "Lebensfreude" und Offenheit gegenüber anderen. Sowohl was seine neue Freundin, als auch die Eltern der Toten angeht. Denen hilft er sogar auch dabei, den Tod ihrer Tochter besser zu verarbeiten, und am Ende darf selbst für den Vater des Mädchens, der vorher immer Hiroshi für deren Tod verantwortlich gemacht hat, mal die Sonne mit sch&oum ... (weiter)
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Sewing
Wie gesagt, eine Geschichte ist praktisch nicht vorhanden und somit auch nicht weiter zu bewerten. Das heißt aber nicht das der Manga nichts erzählt, man kann es halt nur nicht als Geschichte in dem Sinn zusammenfassen. Hmm, ich tue mich schwer es richtig zu beschreiben. Es ist einfach ein surrealer Trip in dem die Frau, auf die Größe einer Stecknadel geschrumpft, auf dem Kleid das sie gerade näht umherwandert und dort den zum Nähen so gebrauchten Utensilien begegnet. So sieht sie sich z.B. selbst dabei zu wie sie eine Naht näht, die dann aber von der Schere durchschnitten wird. Am Ende kommt es zu einem richtigen kleinen Kampf mit den diversen Werkzeugen, dem Garn und dem Stoff an dessen Ende dann endlich das fertig Kleid steht. Und hier wird dann auch klar was der Manga eigentlich transportier, denn jeder der schon mal mit einer Nähmaschine zu tun hatte weiß das die Metapher (Metapher, Metapher ... ist das jetzt das richtige Wort. Metap ... (weiter)
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